|
|
|
 |
| Anliegen und Forderungen |
|
Begriffe wie "Sekte", "Sektenpolitik", "Psycho-Gruppen", "Vereinnahmende Gruppen", etc. dürfen nicht in das politische Vokabular aufgenommen werden. Diese Begriffe sind diskriminierend und verletzend. Der Gebrauch solcher Begriffe fördert die Ausgrenzung der anvisierten Minderheiten. Die geschichtlich belegten Auswirkungen von Hass-Politik und Ausgrenzungs-Propaganda sind verheerend.
Begriffe wie "Religion", "Religionsfreiheit", "geistige Freiheit", "spirituelle Erlösung" dürfen nicht ins Lächerliche gezogen, manipuliert, falsch interpretiert, durch andere Bezeichnungen unterwandert und verwässert werden (wie z.B. gewerbsmässige oder staatliche Lebenshilfe). Befürworter und Gegner von religiösen oder weltanschaulichen Gruppen sollten gemeinsam versuchen, alle Begriffe im Zusammenhang mit dieser Thematik vollständig zu definieren. Dadurch schaffen Sie nicht nur Klarheit, sondern bereinigen gleichzeitig Missverständnisse und Konflikte.
Religiöse Gruppen, weltanschauliche Bewegungen, etc. sollten unmittelbar Stellung beziehen können, wenn quantifizierbare und qualifizierbare Vorwürfe gegen sie gerichtet werden. Menschen, die religiöse Erleuchtung oder intellektuelle geistige Freiheit suchen, müssen unbedingt in diese Diskussion einbezogen werden und dürfen nicht ‘in Absentia’ an den Rand der Gesellschaft gestossen werden.
Bei einer Untersuchung der anvisierten Gruppen dürfen nicht nur die möglichen "Gefahrenpotentiale" betrachtet, sondern gleichzeitig auch der wertvolle, soziale Nutzen, die effektiven, positiven Impulse, durch welche die allgemeine Öffentlichkeit tatsächlich profitieren kann, miteinbezogen werden.
Eine ausgereifte Analyse dieser Thematik stützt sich auf ein breites Spektrum sorgfältig recherchierter und vollständiger Informationen. Sie differenziert zwischen Fakten, Vorurteilen und Propaganda. Die aufgeführten Publikationen dürfen bei dieser Analyse nicht ausser Acht gelassen werden.
Religiöse Gruppen, die sich darum bemühen, die Gesetze, Sitten und Gebräuche des Landes einzuhalten, sollten als gleichberechtigte Partner in die Diskussion einbezogen werden.
|
|
|